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Private Art Collections

Bedeutende Schweizer Privatsammlungen

Neben den in der Sammlung «Am Römerholz» gezeigten Kunstwerken besass Oskar Reinhart eine grosse Anzahl bedeutender Werke deutscher, schweizerischer und österreichischer Künstler vom 18. bis zum 20. Jahrhundert. In seiner Villa Am Römerholz bildeten diese bis in die 1950er Jahre eine Einheit mit der französischen Malerei des 19. Jahrhunderts und den Werken Alter Meister. 1951 schenkte Oskar Reinhart diese eigenständige Sammlungseinheit der Stadt Winterthur zusammen mit seinen umfangreichen druckgraphischen Arbeiten. Sie wird heute im Museum Oskar Reinhart am Stadtgarten (www.museumoskarreinhart.ch) aufbewahrt.
In den Jahren von 1908 bis 1960 entstanden in der Schweiz einige im Grundsatz ähnliche Sammlungen wie die Sammlung Oskar Reinhart «Am Römerholz». Zentrum des Interesses waren die grossen französischen Künstler des Impressionismus, des Vorimpressionismus und des Postimpressionismus. Im Gegensatz zu den ähnlich orientierten Schweizer Sammlern verzichtete Oskar Reinhart allerdings auf den zusätzlichen Ankauf bedeutender zeitgenössischer Kunst und pflegte statt dessen seine Leidenschaft für die Alten Meister und die deutsche Kunst.
Die kleine Industriestadt Winterthur hatte sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu einem zentralen Ort für die Pflege der französischen Kunst in der Schweiz herausgebildet. So bereitete sie für Oskar Reinhart, der seine Sammlung grossenteils in den zwanziger Jahren zusammentrug, den Boden, auf dem er seine Sammeltätigkeit reifen lassen konnte.
Einige dieser Schweizer Privatsammlungen haben sich erhalten und sind heute als Museen der Öffentlichkeit zugänglich:

 

 

Private Art Collections

Die Rückkehr der Sammlungen des Fürsten von und zu Liechtenstein nach Wien regte einen losen Zusammenschluss bedeutender privater Kunstsammlungen in und um Österreich an, dem die Sammlung Oskar Reinhart «Am Römerholz» ebenfalls angehört. Durch diese internationale Zusammenarbeit sollen zukünftig gemeinsame Projekte und Veranstaltungen gefördert werden.

 

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www.liechtensteinmuseum.at/de/pages/1496.asp

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